Soziale Bewertung der Lieferanten | 414-2

Negative soziale Auswirkungen in der Lieferkette und ergriffene Maßnahmen

Es ist erklärtes Ziel von Symrise, alle Lieferanten auf soziale Kriterien hin zu überprüfen. Im Jahr 2019 wurden 100 % unserer Hauptlieferanten, basierend auf dem Einkaufsvolumen, nach Nachhaltigkeitskriterien bewertet.

Bei Lieferanten mit besonders ausgeprägtem Risiko, kritischen Rohstoffen oder in der Bewertung offenkundig gewordenen Problemen führen wir Audits durch. Die Anzahl der jährlich durchgeführten Lieferantenaudits liegt dabei bei 120-150. Diese werden durchgeführt durch ausgebildete und erfahrene interne Lieferantenauditteams. Zusätzlich fordern wir jährlich mindestens 50 Lieferanten auf, ein SEDEX/SMETA - Audit durch verifizierte, unabhängige Auditgesellschaften durchführen zu lassen. Schwerpunkte sind neben Produktsicherheit, Qualitätsmanagement, Arbeitssicherheit, Gesundheit und sozialer Verantwortung auch Umweltthemen. Entsprechen Lieferanten nicht unseren definierten Standards, werden gemeinsam Verbesserungsmaßnahmen erarbeitet und eingeleitet. Können die verlangten Standards dennoch nicht eingehalten werden, wird die Geschäftsbeziehung in letzter Konsequenz beendet. Alle neuen Lieferanten füllen einen Lieferantenfragebogen aus, in dem umweltbezogene Fragen gestellt werden. Bestehende Lieferanten sowie die sozioökonomische und ökologische Situation in deren Herkunftsland werden mithilfe des Risk Assessment-Verfahrens nach Umweltkriterien bewertet. Bei keinem Lieferanten wurden 2019 erhebliche negative Umweltauswirkungen festgestellt.